Take-Profit-Strategien
Take-Profit-Orders sichern Gewinne automatisch. Hier erfahren Sie, wie Sie sie effektiv einsetzen.
Arten von Take-Profit-Orders
1. Fester TP
Das Ziel wird vor dem Einstieg basierend auf dem Chance-Risiko-Verhältnis festgelegt.
Beispiel: Risiko 20 Pips, Ziel 40 Pips (1:2 CRV)
2. Trailing TP
Das Gewinnziel wird nachgezogen, wenn sich der Kurs zu Ihren Gunsten bewegt.
3. Partielle TPs
50 % bei einem CRV von 1:1 mitnehmen, den Rest bis 1:3 laufen lassen.
Wo platziert man Take-Profit-Orders?
Unterstützung/Widerstand: Wichtige U/W-Levels Fibonacci: 38,2 %, 61,8 %, 100 % Extensions ATR-basiert: 2-3x ATR vom Einstiegspunkt Runde Zahlen: 1,1000, 1,2000 (psychologische Marken)
Chance-Risiko-Verhältnisse
Mindestens akzeptabel: 1:2 (Risiko 20, Ziel 40) Ideal: 1:3 oder besser Profi-Trader: Oft 1:5+ bei den besten Setups
Scaling-Out-Strategie
Einstieg: 1 Lot bei 1,1000 TP1 (50 %): 1,1020 (+20 Pips) - 50 % der Position schließen TP2 (30 %): 1,1040 (+40 Pips) - 30 % der Position schließen TP3 (20 %): 1,1060+ - Mit Trailing Stop laufen lassen
Vorteile: Garantierter Gewinn + weiteres Aufwärtspotenzial
Häufige Fehler
❌ Gewinne zu früh mitnehmen (Angst) ❌ Den TP weiter wegbewegen (Gier) ❌ Gar keinen TP setzen (Hoffnung) ❌ TP zu nah am Kurs (wird durch normale Volatilität ausgelöst)
Best Practices
✅ TP vor dem Einstieg festlegen ✅ Mindestens 1:2 CRV ✅ Teilgewinne bei größeren Positionen realisieren ✅ Trailing Stop nach Erreichen von TP1 einsetzen ✅ Den TP niemals näher an den Kurs rücken
Denken Sie daran: Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.
